Hallo Andrea,
es ist ziemlich schwierig eine Situation zu beurteilen, die man weder gesehen hat noch einen der Beteiligten kennt. Auf jeden Fall würde ich einen Foxterrier nicht unterschätzen - ich wäre mir bei Deiner Vermutung nicht so sicher, aber das ist nun wirklich nebensächlich.
Als erstes würde ich dafür sorgen, dass kein Neid entstehen kann - d. h. keine Stöckchen, kein Spiel mit dem Rüden usw. Dann frage ich mich was der Halter des Terriers dazu sagt? Bei meinem Hund ist es so, dass ich es unterbinde, wenn sie einen anderen Hund mobbt. Bei ihr reicht es wenn ich mein Unbehagen mit Stimme und Körperhaltung deutlich mache. Anfangs muss ich sie dann aber im Auge behalten und wenn sich der andere Hund dann auch uninteressiert zeigt ist sie es auch.
Auf keinen Fall würde ich ausprobieren was passiert wenn die beiden das alleine ausmachen. Mir wäre die Gefahr auf "verhärtete Fronten" zu groß. Was willst Du dann machen. Denn eins ist sicher - wenn Hündinnen sich hassen, dann bis aufs Blut. Die sind dann schlimmer als Rüden.
Vielleicht ist es bei der Terrierhündin auch möglich ihr über den Gehorsam klar zu machen, dass sie mit dieser Situation jetzt leben muss. Wie ist es wenn ihr zusammen spazieren gehen würdet. Manchmal klappt es auf neutralem Gelände viel besser. Versuche dafür zu sorgen, dass kein Fixieren entstehen kann und dass die Hunde sich so aufhalten (vielleicht durch Sichtschutz), dass sie sich nicht sehen können. Jedes Gleichgültige Verhalten (Terrier/RR und umgekehrt) würde ich mit Leckerlies belohnen.
So würde ich reagieren, allerdings ist das rein aus dem Bauch heraus. Glücklicherweise habe ich keine Problem dieser Form. Bin gespannt auf weitere Lösungen.
Viel Glück
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