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Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Hallöchen,ich weiss nicht ob der Bereich hier der passende ist,aber sonst wusste ich nicht wo es reingehören könnte. :confused:
Ich hab einfach nur mal eine kurze und kanppe Frage : Unzwar RR'S werden doch in Afrika zur Löwenjagd gezüchtet?! (War zumindest meine letzte Auskunft)
Ich möchte eigentlich nur wissen,ob sie dort nur die Löwen jagen oder diese auch beissen?!
Lg Nanee
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
:rolleyes: ... die natürliche Auslese wird dafür gesorgt haben das Hunde die versucht haben den Löwen zu beissen sich nicht weiter Fortgepflanzt haben. :eek:
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Also jagen sie nur die Löwen durch die Gegend?
Ich brauch mal eine sachlich fundierte Aussage,ich diskutier hier nämlich grad.
Mich hat in diesem Jahr ein RR gebissen und mir fast meine rechte Hand komplett zerlegt. Ich hab es jetzt mal auf die Löwenjagd bezogen,kanns mir nur so erkläre,da der Hund ja eigentlich eher an scheuer Type ist oder nicht.
Daher hab ich angenommen,das der Hund den Löwen auch beissen muss,weil einfach jagen hat ja keiner was davon.
Oder eben eine Erklärung warum er gebissen hat,nicht das erste mal sonder häufiger. Also war es jetzt bei mir keine bestimmte Situation,denn vor und nach mir hat er einige gebissen.
Ich dachte ich kanns auf die Löwenjagd zurückführen,denn so unkontrolliert und viel und so zerstörerisch beisst doch kein!!! Hund! Auch nicht diese Rasse,woran kanns liegen?
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
auch wenn's schwer fällt - bitte nur ernst gemeinte antworten.
leider geht es hier mehr oder weniger um "schadensbegrenzung"
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Hallo Nanee,
die RR jagen im Rudel und stellen (kreisen ein)dann den Löwen, sodaß der Jäger schießen kann.
Sie beißen also nicht.
LG
Andrea & AKira
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Hallo,
meines Erachtens sollte man in der Vergangenheitsform darüber sprechen: sie wurden dafür gezüchtet ! Zu diesem Zweck brauchte man Hunde mit einer "hohen Reizschwelle", denn ein Hund ( oder mehrere ), die einen Löwen angegriffen hätten, der (oder die ) hätte(n) sicherlich seinen ( ihren) letzten Einsatz gehabt.
Also, was auch immer noch für Sagen um diese Hunderasse kreisen, lässt einem - gelinde gesagt - das Nackenfell zu Berge stehen. Ich bin schon mehrfach darüber aufgeklärt worden, dass sich an meinem anderen Ende der Leine ein Tier befindet, das darauf abgerichtet war, die Sklaven an der Flucht von den Farmen zu hindern und, die Krönung, dass diese Hunde eben bevorzugt auf "Farbige" abgerichtet seien !!!!
Na,ja, hat denn nun der Wolf auch wirklich die Grossmutter gefressen ??? :hammer:
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Es werden in vielen Laendern auf der Welt (gluecklicherweise) noch RR's fuer die jagdliche Arbeit gezuechtet...aber speziell fuer die Loewenjagd ganz sicher nicht. Allein schon weil es "die Loewenjagd" wie sie von den Kolonialherren bis Anfang des letzten Jahrhunderts durchgefuehrt wurde, glucklicherweise in der Form nicht mehr gibt.
Gruss, Christian
P.S.: Den Unsinn mit "Sklavenjaeger" und "Schwarzenhasser" glaubt ja hier wohl hoffentlich keiner mehr.
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Hallo Nanee
Du musst Dir eine Grosswildjagd ungefähr so vorstellen.
Nur mehreren Hunden ist es überhaupt möglich, ein Tier, welches grösser ist als ein Hund zu erbeuten. Also wurden für diese Jagd mehrere Hunde eingesetzt, die die Aufgabe hatten, das Wild aufzuspüren und ihm den Fluchtweg abzuschneiden. Dies konnten sie tun, indem sie es umkreisten. Ein Lebewesen, das keine Fluchtmöglichkeit mehr hat ist sehr gefährlich, denn es beisst wild um sich rum. Es wurde in Schach gehalten und müde gemacht, indem es dort gezwickt wurde, wo es gerade ungefährlich war, nämlich am Hinterteil oder auf dem Rücken. Das Opfer schnellt den Kopf in die Richtung, wo gezwickt wurde und somit wurde die Halsseite auf der anderen Seite frei. Dies ist die Gelegenheit für den Jäger, das Tier an der Gurgel zu packen und zu töten. Ob die Jäger überhaupt zum Todesbiss kommen können, liegt wohl an der Anzahl der Jäger, wie auch an der Grösse des Opfers und deren Erschöpfungsgrad. Ich vermute, dass es nur in wenigen Fällen zur Tötung kam, weil die menschlichen Jäger ja hoffentlich auch bald einmal zur Stelle waren, um das Opfer von seinen Qualen zu erlösen.
Grundsätzlich ist es so, dass der RR ein komplettes Jagdverhalten aufweist, d.h. er kann sowohl aufstöbern, hetzen und auch töten. Es gibt einige Hunderassen, denen das Töten weggezüchtet wurde, z. B. Hütehunde oder Herdenschutzhunde, die Ihre Beute jagen, sammeln und verteidigen:) .
Jagen bedeutet für einen Jäger Nahrung beschaffen und das würde ja keinen Sinn machen, wenn man nicht in der Lage wäre zu töten.
Glücklicherweise kann man das Jagdverhalten der Hunde so beeinflussen, dass es keinem Tier mehr schadet und man gemeinsam Spass daran haben kann.
Gruss
Baba
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
hallo,
lezte infos ca 6 monate alt,
im krüger park werden seit langem rr gezüchtet, die teils ausgebildet werden um wild aufzuscheuchen, wild zu melden, wenn sie mit den rangern unterwegs sind, teils werden sie in verschiedene landesteile verkauft, wo sie zur gepardenjagd benutzt werden.
im nördlichen europa, sollen die rr noch zur bärenjagd eingesetzt werden.
aber wie auch immer, nicht zum reissen, nur zum stellen.
gruss : chirombo
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
ganz richtig - hier muss wirklich in der vergangenheitsform gesprchen werden: "sie wurden für die großwildjagd gezüchtet".
heute ist man in afrika froh um jedes wildtier welches noch wirklich halbwegs ursprünglich lebt. deswegen ja auch die ganzen nationalparks. großwildjagd wie zu zeiten in denen der ridgeback seine in seiner jetzigen form gefestigt wurde gehören der vergangenheit an.
@ Baba,
ohne es konkret zu wissen aber ich möchte mal behaupten, dass es quatsch ist was du schreibst. die aufgabe der RRs war es sicher nicht hier mal zu wzicken und dort mal und dann den finalen biss anzusetzen. das wäre wohl sicher in den allermeisten fällen in die hose gegangen. so wie ich es oftmals gelesen habe, haben die hunde das großwild wie bereits erwähnt aufgepürt, gehetzt, gestellt und dem jäger angezeigt. dieser konnte dann recht "bequem" das tier dessen fluchtweg abgeschnitten war, schiessen.
aber wie gesagt, wissen tue ich es nicht, infos stütze sich auf sekundärliteratur.
so long
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Zitat:
Zitat von Baba1
[snip] indem es dort gezwickt wurde, wo es gerade ungefährlich war, nämlich am Hinterteil oder auf dem Rücken. Das Opfer schnellt den Kopf in die Richtung, wo gezwickt wurde und somit wurde die Halsseite auf der anderen Seite frei. Dies ist die Gelegenheit für den Jäger, das Tier an der Gurgel zu packen und zu töten.
Also das mit dem Zwicken und Beissen habe ich noch nie gehoert. Ich kann es mir ehrlich gesagt auch schwer vorstellen. Gibt es dafuer Quellen?
Nanee,
Wenn Du RR beim Spielen beobachtest und siehst was sie teilweise fuer blitzschnelle Verrenkungen machen, kann man sich ganz gut vorstellen, wie so ein Rudel um einen sagen wir mal Loewen herumtanzt und ihn kirre macht.
IMHO sollte man aber bei all diesem Popanz um den 'Loewenjaeger' nicht vergessen, dass der RR auch ein sehr vorsichtiger Hund ist - und es diese Vorsicht, eben nicht gebissen oder zerfetzt zu werden, war die die Hunde ueberleben liess und die sich dann weitervererbt hat. Also nix mit 'furchtloser Kaempfer'.
VG,
Claudia & Rhoda
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Zitat:
Zitat von maxi
Hallo,
Zu diesem Zweck brauchte man Hunde mit einer "hohen Reizschwelle", denn ein Hund ( oder mehrere ), die einen Löwen angegriffen hätten, der (oder die ) hätte(n) sicherlich seinen ( ihren) letzten Einsatz gehabt.
Was hat das mit der Reizschwelle zu tun?! Wenn die recht hoch ist, dann muss man den Hund zum Löwen tragen.
Die Reizschwelle muss doch niedrig sein, nur die Angst muss da sein, da nicht reinzubeissen, sondern richtig vorsichtig zu sein!
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Zitat:
Zitat von Bernie
ohne es konkret zu wissen aber ich möchte mal behaupten, dass es quatsch ist was du schreibst. die aufgabe der RRs war es sicher nicht hier mal zu wzicken und dort mal und dann den finalen biss anzusetzen. das wäre wohl sicher in den allermeisten fällen in die hose gegangen. so wie ich es oftmals gelesen habe, haben die hunde das großwild wie bereits erwähnt aufgepürt, gehetzt, gestellt und dem jäger angezeigt. dieser konnte dann recht "bequem" das tier dessen fluchtweg abgeschnitten war, schiessen.
aber wie gesagt, wissen tue ich es nicht, infos stütze sich auf sekundärliteratur.
so long
...ich denke mal Baba war auch nicht zusammen mit van Rooijen auf der Jagd. ;) :D
Also dürfte es sich bei _allen_ aus Erfahrungen aus der Literatur beziehen...
Von Löwenzwicken und dergleichen hab' _ich_ auch nichts gelesen... nur vom Stellen und vom ablenken, bis der Jäger zum Schuss kam.
Zitat:
Zitat von Claudia
IIMHO sollte man aber bei all diesem Popanz um den 'Loewenjaeger' nicht vergessen, dass der RR auch ein sehr vorsichtiger Hund ist - und es diese Vorsicht, eben nicht gebissen oder zerfetzt zu werden, war die die Hunde ueberleben liess und die sich dann weitervererbt hat. Also nix mit 'furchtloser Kaempfer'.
So hatte ich das auch in meinem Posting weiter oben gemeint.
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Zitat:
Zitat von Baba1
Herdenschutzhunde, die Ihre Beute jagen, sammeln und verteidigen:) .
Herdenschutzhunde sehen doch in ihren 'Schützlingen' keine Beute. Die werden doch ganz klein auf ihre 'Schützlinge' geprägt, damit sie die als Artgenossen erkennen.
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Zitat:
Zitat von maxi
Hallo,
meines Erachtens sollte man in der Vergangenheitsform darüber sprechen: sie wurden dafür gezüchtet !
Also, was auch immer noch für Sagen um diese Hunderasse kreisen, lässt einem - gelinde gesagt - das Nackenfell zu Berge stehen. Ich bin schon mehrfach darüber aufgeklärt worden, dass sich an meinem anderen Ende der Leine ein Tier befindet, das darauf abgerichtet war, die Sklaven an der Flucht von den Farmen zu hindern und, die Krönung, dass diese Hunde eben bevorzugt auf "Farbige" abgerichtet seien !!!!
hey maxi, das :taetsche: müsste die Reaktion auf solch blöde Sprüche sein.
..dazu noch folgendes, ich hab mich kürzlich auf der "Caravan" in Düsseldorf sehr gut und fachlich auf hohem Niveau (nicht meinerseits) mit einem RR- Halter unterhalten. Ratet mal woher der kam? Genau, aus Afrika und wahr doch tatsächlich auch noch ein "Farbiger". Ob der wusste, dass er eigentlich seinen "Aufseher" bei sich hatte?
Ich meinerseits antworte auf die Frage "was ist das denn für eine Rasse" grundsätzlich mit
"ein afrikanischer Jagdhund" und verzichte auf weitere Ausführungen.
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
...für die jeweils unterdrückten Menschen dieser "ehemals" gegeiselten Nationen, nicht nur in Afrika, wurden schon immer Hunde eingesetzt, verschiedener Rassen. Bei vielen Einheimischen auf den karibischen Inseln sind Hunde an sich, egal welche Rasse, ein klares Feindbild. Man beginnt heute in einigen Gebieten ,mit den kleinen Kindern an den Schulen, langsam aber sicher wieder ein vernünftiges Verhältniss zu Hunden aufzubauen (Spielstunden, Betreung, etc) ,denn die Wissensübermittlung der Eltern zu diesem Thema ist nach wie vor negativ geprägt.
Frank
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
http://www.hundezeitung.de/hundekunde/reizschwelle.html
Hallo Manuela,
falls Du Interesse hast, lies mal den Artikel ( siehe link) über Reizschwellen.
Ein Hund bei der Jagd auf Grosswild hat mit niedriger Reizschwelle ein extrem kürzeres Leben als einer mit hoher Reizschwelle.
Ausserdem ist gerade besagte Reizschwelle so angenehm bei unseren RRs im Verhalten mit Kindern und kleineren Hunden - ein wenig Erziehung ist allerdings hilfreich -.
Niedrige Reizschwelle bedeutet, schnell auf 180, länger aufgeregt und eher zum Angriff bereit .
Ich will nicht mit weiteren Ausführungen langweilen, man kann ja darüber nachlesen ( dann entfällt auch die eventuelle Antipathie dem Gesprächspartner gegenüber ).
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Liebe Inge,
Manuela meinte, dass ein Hund eine relativ niedrige Reizschwelle braucht, um überhaupt die Spur von Löwen zu verfolgen.
Es ist nicht sinnvoll, "Reizschwelle" als einzelnes Phänomen zu betrachten. Denn eine Reizschwelle kann für denselben Reiz zu verschiedenen Zeiten verschieden sein. Der Wert der anderen Motivationen spielt dabei die entscheidende Rolle. Das sollte gerade bei Hunden nicht vergessen werden, die man als Meute auf das Wildtier losgelassen hat.
Vielleicht ist es passender zu sagen, dass bei den Rhodesians in SA Hunde mit zu wenig Angst den Löwen zum Opfer gefallen sind. Hunde mit zu viel Angst wurden ebenfalls ausselektiert - vom Menschen.
"Angst" ist als Wort wohl nicht so attraktiv wie "Reizschwelle" - wenn es um Hunde geht.
Liebe Grüße,
Ute BB mit Ashanti, Bansai und Scotty. Baru begleitet uns auf der anderen Seite des Weges.
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Danke liebe Ute,
ich bin nicht aufgeregt ( da hohe Reizschwelle ). Nein, im Ernst, ich wollte es nur vereinfacht ausdrücken. Es ist mit sehr klar, das ein Hund auf einen Reiz langmütiger reagiert, in anderer Situation durchaus schneller hochgehen kann. Ich erlebe gerade hautnah ( mit äusserst gelassenem Bruno und Flitzebogen-Luna ) die unterschiedlichen Temperamente ( äusserst interessant und "man" wird wieder gefordert ).
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Hallo Foraner,
mag jetzt auch noch meinen Senf dazugeben :p , weil wir glücklicherweise bereits dieses traumhafte Land bereist haben. Leider ist es immer noch so, dass es auf privaten Jagdfarmen mit Lust und Laune und dem nötigen Kleingeld möglich ist, die "Big Five" zu erschiessen :mad: . Von Jagen kann da keine Rede sein: wir haben eine Löwenauffangstation besucht, da gab es eine Dokumentation bzgl. dieser Abschlachtung, denn die Löwen werden mit der Hand aufgezogen, dürfen dann ein paar Jahre auf der Farm leben, bevor sie mittels Drogen in ihrem Futter ruhig gestellt werden für den Abschuss:keule:. Traurig war auch eine Aufklärungskampagne für die Erhaltung der Geparde, die vor allen Dingen in Nambia von den Farmern erschossen werden, weil man nicht akzeptiert, dass Raubkatzen auch eine Schaf- oder Kuhherde als Beute ansehen :wallbash: . Löwen gibt es in Südafrika wirklich nur noch in den Nationalparks und da habe ich kaum Ranger mit Hunden gesehen, wenn doch, waren es aber meistens gute Bekannte aus der Jagd, nämlich Deutsch-Drahthaar und Münsterländer. Die Wachmänner in den Städten führten oft den Deutschen Schäferhund. Ridgebacks haben wir (leider) nicht einen einzigen gesehen, nur davon gehört: wir waren auf dem Ridgeback Weingut in Paarl, und haben den RR nur auf der Flasche gesehen (der Wein ist übrigens prämiert :D ), seit diesen Januar ist aber wieder der Namensträger des Weinguts eingezogen. Dann haben wir noch in Erinnerungen mit einem Lodge-Besitzer am KNP geschwelgt, der 2 Hündinnen besessen hatte und bald wieder einen neuen Liebling haben möchte :angel: .
Ich denke, man kann geteilter Meinung über Jagd und -gepflogenheiten sein, letztendlich sind wir Menschen selber die Verursacher für Diskussionen und das Für und Wider.
Jetzt habe ich Fernweh :heul:......
RR-Freunde
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Zitat:
Zitat von maxi
Danke liebe Ute,
ich bin nicht aufgeregt ( da hohe Reizschwelle ). Nein, im Ernst, ich wollte es nur vereinfacht ausdrücken. Es ist mit sehr klar, das ein Hund auf einen Reiz langmütiger reagiert, in anderer Situation durchaus schneller hochgehen kann. Ich erlebe gerade hautnah ( mit äusserst gelassenem Bruno und Flitzebogen-Luna ) die unterschiedlichen Temperamente ( äusserst interessant und "man" wird wieder gefordert ).
Liebe Inge,
du hast geantwortet - also ist deine Reizschwelle überschritten! Egal, wie hoch oder niedrig sie für diesen Reiz zum Zeitpunkt des Lesens war.
Ich denke, der Begriff der Reizschwelle wird hier falsch übersetzt. Er hat nichts mit "gelassen" oder "angespannt", "aufgeregt" zu tun. Jede Reaktion zeigt, dass eine Schwelle überschritten wurde. Mal so, mal anders.
Eine Reizschwelle markiert die Grenze zwischen Nicht-Reaktion und Reaktion!
Hunde vor dem geistigen Auge zu haben, die ein Wildtier in die Enge treiben, und zugleich von hoher Reizschwelle zu sprechen, ist Unfug. Die Hunde reagieren auf das Tier, also ist eine Reizschwelle überschritten worden. Es ist die Angst, die sie vom Zupacken abhält.
Ein Beispiel:
Jeder meiner vier Hunde reagiert auf Schwarzwild. Sie haben alle eine niedrige Reizschwelle, was den Geruch dieses Wildes angeht. Die Reaktionen auf diesen Geruch sind aber grundverschieden. Und der ruhigste von diesen Hunden, Baru auf der Regenbogenbrücke, hatte die niedrigste Reizschwelle: Er ist Wildschweinen auf hunderten von Metern ausgewichen.
Liebe Grüße,
Ute BB mit Ashanti, Bansai und Scotty. Baru begleitet uns auf der anderen Seite des Weges.
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Zitat:
Zitat von Nanee
Hallöchen,ich weiss nicht ob der Bereich hier der passende ist,aber sonst wusste ich nicht wo es reingehören könnte. :confused:
Ich hab einfach nur mal eine kurze und kanppe Frage : Unzwar RR'S werden doch in Afrika zur Löwenjagd gezüchtet?! (War zumindest meine letzte Auskunft)
Ich möchte eigentlich nur wissen,ob sie dort nur die Löwen jagen oder diese auch beissen?!
Lg Nanee
Hallo,
lies dir einfach mal RR at work durch, denke dort ist vieles gut erklärt und realistisch dargestellt.
Kann das bestätigen.
Gruss
Simbahunter
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Nein, Ute, ich habe die Reizschwelle überschritten, weil ich Dich gerne mag !!!
Anderen hätte ich in diesem Zusammenhang nicht mehr geantwortet. Ich "glaube" es ist mir ganz klar, was Du meinst. Es ist "eine" meiner grossen Leidenschaften, Menschen und Tiere - vor allem Hunde - ( früher auch Pferde, seit meiner Prothese nicht mehr aktuell)
sehr aufmerksam zu beoachten. Ich unterscheide schon deutlich, was erfolgt für eine Reaktion auf "den Reizauslöser". Ich neige nur nicht zu seitenlangen Postings und versuche, meine Meinung verkürzt und (leider oftmals mit ironischem Seitenhieb) aber dennoch anzubringen. Leider ist es so, wir sprechen zwar alle dieselbe Sprache, nur das Verstehen bzw. Verständnis ist sehr oft nicht übereinstimmend ( damit meine ich keinesfalls Deine und meine Person).
Hunde, die ein Wildtier bereits in die Enge treiben, ist mir schon zuviel an Freiheit !!
Hunde, die ich dann abrufen kann, bevor sie selbst entscheiden, dass ist für mich das Ziel meiner Erziehung, bzw. meines Einflusses auf "meine" Hunde. Aber um nocheinmal zur Reizschwelle zu kommen. Ein Hund, der "mir gehorcht" auch wenn er lieber einem Wildtier hinterherlaufen würde, hat für mich in dem Moment eine hohe Reizschwelle, andernfalls würde er mich gar nicht mehr wahrnehmen - oder liege ich da falsch ??
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Hallo,
hab mich grad mal reingelesen und zum Thema: "Nicht mehr auf Schwarze abgerichtet" kann Ich nur sagen: DOCH!!! Auf vielen deutschen Farmen wird zum Schutz vor den Einheimigen (und aus Angst) der Hund (auch Ridgebacks!) auf die schwarzen abgerichtet (live gesehen und erlebt!)
Aber sowas sollte man hier keinem erzählen, nicht das mal dumme Leute auf dumme Gedanken kommen.
So long... Katja
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AW: Frage bezüglich der Löwenjagd in Afrika
Zitat:
Zitat von maxi
Aber um nocheinmal zur Reizschwelle zu kommen. Ein Hund, der "mir gehorcht" auch wenn er lieber einem Wildtier hinterherlaufen würde, hat für mich in dem Moment eine hohe Reizschwelle, andernfalls würde er mich gar nicht mehr wahrnehmen - oder liege ich da falsch ??
Liebe Inge,
der Verhaltensentscheidung liegen mehrere Prozesse zugrunde, die sich nicht alleine mit der Reizschwelle erklären lassen. An deinem Beispiel illustriert:
Du rufst den Hund von Wild ab, weil er auf es reagiert hat: Reizschwelle überschritten, unabhängig davon, ob hoch oder niedrig. Drüber ist drüber.
Der Hund reagiert auf deinen Abruf. Er ist motiviert dazu. Das sagt nichts über die Höhe der Reizschwelle aus. Das kann daran liegen, dass die jagdliche Motivation im Moment nicht so stark ist. Es kann aber auch sein, dass du gut mit ihm trainiert hast und andere Motivationen stärker sind als die jagdliche.
Wir brauchen in diesem Fall den Begriff der Reizschwelle nicht, um das Verhalten des Hundes zu erklären.
Wie leicht oder wie schwer das Training war, das dagegen ist eine Frage auch der Reizschwellen.
Liebe Grüße,
Ute BB mit Ashanti, Bansai und Scotty. Baru begleitet uns auf der anderen Seite des Weges.