Zitat Zitat von elainee Beitrag anzeigen
und warum wird immer propagiert, dass man nicht trösten soll ? also ich bin ja in solchen situationen auch meist " verfügbar" für meine hunde. ich dachte nur, dass man durch ignorieren ( wohl hauptsächlich der situation an sich ) dem hund verdeutlicht, dass es einfach keinen grund zur besorgnis gibt..
der hund meiner freundin schlief tatsächlich irgendwann ein - nachdem sie ausgiebig mitgegähnt hatte ( also wohl kein beschwichtigen... )

aber ich lern gerne dazu und ich geb auch was auf deine meinung

danke !

lg

martina
"Trösten" würde ich einen Hund nicht bei Gewitter...also nicht die Arme um ihn herum schlingen und ständig auf ihn einreden.

Ich würde mich mit ihm irgendwohin zurückziehen... wo´s nicht so kracht und eher Ruhe & Normalität vermitteln als "Trost" also was weiß ich... ab aufs Sofa und Kuscheldecke drüber... aber nicht andauernd noch verbal darauf eingehen. Sondern eher durch mein Verhalten "alles normal" signalisieren. Und TV ein wenig lauter als normal

Trösten kann sehr wohl verstärkend auf die Ängste wirken. Wie man reagiert...hängt aber immer auch von der Reaktion des Hundes ab... kann ja von "leicht verunsichert" bis "völlig panisch" reichen...

Daran angepasst auch die Reaktion. Einen Hund, der schief guckt brauch ich nicht trösten und einen Hund in völliger Panik darf ich nicht ignorieren.

Ich habe völlige Ignoranten zu Hause - denen ist Silvester & Gewitter vielleicht ein Blinzeln wert...mehr nicht... Ausnahme...letzte Woche gab es mal einen extrem-Donner-Kracher... da waren Hunde & Kater dann doch hellwach. Entsetzter Blick auf Frauchen... ich habe gesagt "Alles schick...geh wieder Heia" und damit war´s erledigt.

LG Kerstin