unglaublich aber wahr - der Sack kann tatsächlich noch dickschädliger sein, als ein RR
Aber was erzähl ich Dir, Du kennst das Chaosrudel
Kurz mal meine wohnliche Lager erklär:
Ich wohne im Grünen ca 50 m vom Wald entfernt, allerdings direkt im Kurgebiet, und an mehreren Rad-/Wanderwegen und mit Kindern (die leider oft unsere Hunde ärgern) in der direkten Nachbarschaft.
Wenn ich die Hunde ins Auto packe und in den Wald fahre zum Gassi gehen, heißt das, ich bin wirklich im Wald - da kommt auf die nächsten 5 km Umkreis keine Ortschaft und Wanderer/Radfahrer verirren sich nur sehr, sehr wenige in diese Ecken. Da erlaube ich mir durchaus, meine/n Hund/e für längere Zeit allein abzulegen oder abzusetzen und mich mehrere hundert Meter zu entfernen (ohne Sichtkontakt). An solchen Stellen fahre ich auch mit dem Auto einfach weg und lass ihn stehen, wenn er keine Lust hat einzusteigen.
Um weiteren Missverständnissen vorzubeugen: unsere Hunde sind bei den Jägern und Förstern vorgestellt, man kennt sich und hat die entsprechenden Absprachen.
Wenn ich zuhause oder in der Stadt die Hunde ins Auto verfrachte, habe ich auf Fußgänger, Jogger, Radfahrer, Kinder etc. zu achten.
- beschützt Max den "seinen" Hofraum und "sein" Auto
- "liebt" er die Nachbarskinder, die manchmal mit Steinen nach ihm werfen, wenn er im Garten ist
- in der Stadt müsste ich entweder Max auf dem Bürgersteig absetzen und ich auf die Straße um ihn von der anderen Seite zu rufen, oder umgekehrt - muss ich beides nicht haben.
- bleiben die Hunde am einen Ende der Leine und ich am Anderen, wenn fremde Menschen in der Nähe sind bzw. kommen könnten und wir nicht auf unserem eigenem Gelände sind.
Zum Kommando "hopp":
wenn ich einen scharfen Ton anschlagen würde, würde er das machen. Generell vermeide ich diesen aber, soweit es geht. Ich liebe Sichtzeichen und die leisen Worte, die mehr nach Aufforderung klingen, als nach Befehl - nur beim Einsteigen funktioniert das eben leider nicht immer.
Wenn ich z.B. in der Stadt unterwegs bin mit Max, gehen wir die letzten Meter vor dem Auto im Fuß. Nix mehr mit rumschlendern, sondern dynamisch mit Körperspannung. Sollte er noch nicht voll konzentreirt sein, machen wir kehrt und gehen noch ein paar Meter. Dann wird am Auto ordentlich gesessen oder Platz gemacht und das anschließende "hopp" klappt prima - alles eine Frage der Organisation
Doch, isser... nur leider wurde er dadurch nicht wie erhofft automatisch perfekt/fehlerfrei/dauerkonsequent/unfehlbar/allwissend/...sondern ist auch jetzt noch ein ganz normaler Hundehalter, mit Hunden, die nicht funktionieren, sondern ihren eigenen Willen, ihr Wesen, ihren Dickschädel und all ihre sonstigen Eigenheiten haben (sie haben durchaus auch ein paar Positive).
Wir haben 5 Hunde.... und jeder hat seine "Macke". Aber wenn man von jeden die besten Eigenschaften nimmt, ergibt das in der Summe den (fast) perfekten Hund *vielleicht doch nen Zuchtverscuh unternehmen sollte*![]()
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