Hallo Crazykid,
ganz kurz:
Finger weg. Und damit es nicht "böse" `rüberkommt, werde ich etwas ausführlicher.
Ich arbeite selbst in einem medizinischen Beruf.
Es klingt so, als ob Du alleine seist. Mein Motto ist ganz einfach:keine Zeit, kein Hund.
Zumindest während der Ausbildung ist das ganz sicher so.
100% arbeiten, wenig Geld, plus relativ viel Lernerei, mMn schon mal die denkbar schlechtesten Voraussetzungen.
Bedenke, daß Du Nachtdienste zu leisten hast. Wohin in der Zeit? Anschließend mußt Du schlafen.....ich schlafe immer so drei Stunden, laufe dann mit dem Hund, schlafe dann nochmal 2 Stunden und dann war`s das.
Was, wenn Du die berühmt-berüchtigten Wechsel von Spät-auf Frühschicht hast? (Okay, ich gehe von einem Pflegeberuf aus, das ist womöglich gar nicht so?)
Bekommst Du während der Ausbildung 5 Wochen Urlaub am Stück?
Eine Tagesbetreuung ist teuer.
Und nie schafft man es, nach der Arbeit alle Zeit seinem Hund zu widmen. Wie auch? Man muß einkaufen, kochen, mal putzen, man geht ab und an mal aus, trifft Freunde, was immer.
Natürlich KANN man sowas seinem Hund zumuten, aber WILL man das?
Ich persönlich würde solche Bedingungen keinem Hund bieten wollen.
Und ich sage es nochmal, nein, ein Hund ist kein Kind und von daher auch nicht vergleichbar mit einem Kind, welches z.B. in eine Kita geht.
Für Deinen Hund würde das bedeuten, daß Du ihn einen sehr großen Teil der Woche abgibst.
Eh, was ist mit Wochenend- und Feiertagsarbeit?
Laß`es zum jetzigen Zeitpunkt einfach sein, warte zumindest bis nach der Ausbildung, dann hast Du auch einen besseren Überblick, ob und wie Du die drei Jahre mit Hund geschafft hättest.
Wenn Du dann immer noch sagst, alles kein Problem, nun, dann ist doch immer noch genug Zeit.
LG, Suse
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