Einfach mal aus der Eigenerfahrung:

Meine mussten bislang etwa dreimal die Woche für etwa 4-5 Stunden vormittags alleine bleiben. Eigentlich Zeit, in der sie sowieso pennen... Der Rüde ist nicht aus der Hand zu geben, es gibt nicht mal eine Handvoll Leute, denen ich den Kerl anvertraue. Und die halbe Handvoll steht nicht ständig bei Bedarf parat.

Mit der frischen Selbständigkeit ist nicht mehr 24/7 - 15 angesagt, sondern 24/7 ohne Abzug. Tja, was soll ich sagen? Es ist Himmel auf Erden.

Meine RR haben unzählige Eigenschaften. Eine davon ist ihre Verbundenheit zu mir - genau die zu mir als unaustauschbare Person. Sie schätzen meine Nähe - auch wenn sie oft nur Hintergrundschatten sind. Und ich habe das Gefühl, dass ihnen die Nähe genauso wichtig ist wie ihr Futter. Manchmal vielleicht sogar noch ein bisserl wichtiger.

Wenn ich Hund 5 Tage die Woche irgendwo unterbringen müsste, hätte ich keinen. Das würde ich weder dem Hund noch mir antun.

LG

Susanne

P.S.: Kann man sich mit Ausbildungsgeld eigentlich eine permanente Hundebetreuung leisten? Ich könnte das auf Dauer nicht mal mit fertigem Akademiker-Job.