Gespräch mit einem Hundepsychologen:
Sogar der RR wird da drin erwähnt
Ich bin ja selber noch unschlüssig, warum so häufig die gestreßten Halter auch die gestreßten Hunde haben, also wer da wen beeinflußt.
Gespräch mit einem Hundepsychologen:
Sogar der RR wird da drin erwähnt
Ich bin ja selber noch unschlüssig, warum so häufig die gestreßten Halter auch die gestreßten Hunde haben, also wer da wen beeinflußt.
Geändert von Vorname Nachname (25.04.2013 um 19:57 Uhr)
„Wie können Sie so mit den Engländern sympathisieren? Sie können ja noch nicht mal englisch.“ „Nein, aber deutsch.“ [Karl Kraus]
Da auch meistens gestresste Mütter die gestressten Kinder haben,
ist für mich der Umkehrschluss recht einfach.
Das Huhn war eben doch vor dem Ei da![]()
Das ist ein sehr schöner Artikel.
Sollte sich mal so mancher ausdrucken und übers Bett hängen.
Vg
Sabine
guter artikel
dann müsste kaya ja relativ glücklich sein, da sie diesen agility-unterordnungs-spielwiese-hundeplatz-schnickschnack nicht mitmachen muss, regelmäßig ihre bekannten hundekumpels trifft, ihre schnüffelrunden dreht und mal checken kann, was da draußen so passiert und ansonsten auffe couch liegt![]()
Geändert von Joe Black (26.04.2013 um 11:51 Uhr)
Mit manchen Menschen über Hundeerziehung und Verhalten zu diskutieren, ist wie nem Blinden ein Buch schenken...
Hallo,
obwohl der Artikel wohl auch wahre Aspekte liefert, stellt sich mir die Frage, ob der Hundepsychologe die Psychotherapie oder die Psychoanalyse bei unseren Hunden anwendet!?
Daß mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde. Mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
Na, alles, was ich bei mir falsch mache, mache ich wenigstens bei meinem Hund richtig.
ICH bin nämlich öfter mal gestreßt....mein Hund eher nicht.
Der darf alles, was einen Hund glücklich macht.
Und muß nicht zum Agility, zum Unterordnungstraining, zum "Im Kreis rennen" (kann man auch longieren zu sagen), zum "Englisch-für-Hunde-Lektion 12".
Interaktion, schnüffeln, so viel er will, `rumschlonzen, am Strand liegen, Kumpels treffen...seinen Schmerzdepressionen frönen, ohne dass ich sein Verhalten indiskutabel finde...der hat`s echt eigentlich gut.
Naja, manchmal verstehe ich ihn einfach nicht und mache mich lustig, dass er depressiv ist....
Das hat aber nun ein Ende, ich hab`halt ein wenig gebraucht....und er weiß schon, weshalb er bei uns bleibt und sich jetzt gerade nicht vom Acker gemacht hat.
In diesem Sinne......Suse![]()
Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.
- Martin Luther King -
Man nehme:
1 1/2 Stunden Zärtlichkeit
1 Pfund Wärme
100 Gramm Nähe
125 Gramm Zufriedenheit
1 Teelöffel Geborgenheit
1 Prise Liebe
1 Hauch von Glück
3/4 Liter Streß
6 gehäufte Eßlöffel Angst und
4 Eimer Sehnsucht
und rühre sich so lange drin rum,
bis man ersäuft.
Norbert Esser
Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen
ob man also manchmal Hunden die Streßsymptome haben mit falsch verordneter "Auslastung" das Leben noch schwerer macht ? Wäre ja ne Rückkopplung.
„Wie können Sie so mit den Engländern sympathisieren? Sie können ja noch nicht mal englisch.“ „Nein, aber deutsch.“ [Karl Kraus]
Moin
Ich finde den Bericht dürftig und dünn. Wie bitte sieht bzw. wie verhält sich ein depressiver gestresster RR / Hund?
Davon wird nichts geschrieben. Wir alle kennen aber nicht ausgelastete und gelangweilte Hunde die sich ihren "Spaß" selbst suchen....
Gruss Andreas
Geändert von wuppi109 (28.04.2013 um 19:28 Uhr)
Ich find, der Artikel soll zum Nachdenken anregen.
Es gibt sicherlich HH, welche ihren Tieren einfach zuviel aufladen und zumuten.
Ein wichtiger Gesichtspunkt ist m.M.n., dass es beiden Spaß machen muss, egal welche Aktivität man mit seinem Hund unternimmt.
Und dass man auf seinen Hund achtet und ihn nicht überfordert.
Nur weil alle anderen das machen, muss nicht jeder Hund das wollen, will heißen die Veranlagung dafür haben.
Es gibt "bequeme Menschen" und es gibt sicherlich auch "bequeme Hunde".
Manchmal ist weniger (Aktion) mehr.
Merke ich, dass Rashida keine Lust hat, wird aufgehört, egal ob wir Übungen machen oder Laufen.
Auch Hunde sind nicht immer gleich drauf, können Kopf-od. Bauchweh haben.
Aber ich denke, jeder kennt sein Tier genau und weis, wie viel ihm "zugemutet" werden kann.
Lg. UTE
PS. Schlimm finde ich es, wenn ich sehe, dass Hunde bei 27 Grad plus Temp. in der Mittagssonne, im gestreckten Galopp am Fahrrad laufen müssen. A b e r .....der Hund braucht ja seinen Auslauf.
Es ist doch wie immer im Leben: Die Dosis macht das Gift!
Stress(positiver wie negativer) gehört zum Leben dazu. Wichtig ist, dass es ausreichende Regenerationsphasen gibt und dass erkannt wird, wenn Hund es eben nicht mehr "verpacken" kann. Da liegt viel eher das Problem, dass der Mensch nicht erkennt, dass es seinem Hund nicht gut geht zB in einer Situation, in einer Trainingseinheit, in einer wohlmeinenden Beschäftigung etc.
Die Anzeichen sind vielfältig und äußern sich, je nach Veranlagung wiederum verschieden. Der kommunikative Hund kommt zB aus dem Bellen nicht mehr raus, der sensible hat Magenprobleme, der ruhige Vertreter zieht sich noch weiter zurück, der reaktive Hund fährt noch viel schneller aus der Haut etc.
Und natürlich beeinflussen Mensch und Hund sich gegenseitig, wir leben doch zusammen in einem Haushalt. Es lässt uns ja auch nicht kalt, wenn unser Partner, Kind etc gestresst ist, und deswegen vielleicht gereizt und schnell auf 180, oder?
"It is very dangerous to believe what people say, I stopped years ago."
Miss Marple, Agatha Christie
"Love is not a hostile condition"
Wire to Wire, Razorlight
Großenteils stimme ich dem zu. Und wenn ich merke, dass ein Hund zu dem, was wir gerade machen, definitiv keine Lust mehr hat, schaue ich, dass ich die Übungseinheit mit etwas Einfachem und damit mit Erfolg (für den Hund) beende und einpacke. Weil ich mir und dem Hund sonst mehr versaue als ich bewirke.
Aber da ist noch was. Das mehrfach angeklungene "ich gucke, wie der Hund drauf ist" ... Ja, natürlich. Aber hier auch andersrum!
Die kleine Abrissbirne hier lernt derzeit, dass in diesem Haus auch mal zwei Stunden lang absolut gar nix passiert, an dem sie sich beteiligen müsste. Und, ja, sie lernt das durch physische Begrenzung (Kennel). Ohne diese Begrenzung würde sie zuweilen dauer-rumhampeln und sich immer mehr aufziehen, notfalls so lange, bis sie umfällt. Aber genau das möchte ich nicht. Ich MAG Hunde, die durchaus mal aktiv sind, die aber genauso gut auch mal "Pause" machen können. Ich brauche hier keinen Dauer-Action-Junkie. Und ich gehe mit dem Autor, dass eben diese Dauer-Action-Junkies KEINE "glücklichen" Hunde sind.
Auf der anderen Seite vielleicht der etwas phlegmatischere Typ. Aus dem kann / darf / sollte man m.E. ruhig auch mal ein Mehr an Action rauskitzeln.
Von daher sage auch ich: Es gibt keine allgemeingültigen Vorgaben. Nur, dass ich persönlich dem Hibbelhund bewusst eher WENIGER Action biete, dem in sich (zu sehr?) ruhenden dafür MEHR. Einfach, damit beide Typen das gesamte Repertoire aufbauen und leben können.
Und ganz ab davon, habe ich selbst auch noch ein Leben jenseits der Hunde ...
LG
Tina
Ignorance is not a virtue! (Barack Hussein Obama II)
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